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Leben mit posttraumatischer Belastungsstörung

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Vergleich Jesus und Buddha - Erfahrungsbericht
"Geistiger Kampf", Wald in Nds. ©Foto: S.D.Q.
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Vergleich: Jesus und Buddha

Hier habe ich alle meine Erfahrungen im Buddhismus und im Christentum systematisch zusammengestellt inkl. persönlicher Anmerkungen (gemachte Erfahrungen sowie Gedanken und Gefühle).

Ich möchte noch mal rein informativ betonen, dass ich mit "Haut und Haaren" 10 Jahre lang tibetische Buddhistin war: hatte viele Gelübde zur Praxis genommen, besaß die Lehrbefugnis für buddhistische Philosophie für allgemeinbildende Schulen nach 3 Jahren (Fern-)Studium, stand in Lehrer-Schüler-Beziehungen mit 3 Lamas, lebte viele Jahre zölibatär (durch das entsprechende Gelübde) und träumte lange von einer Ordination als Nonne. Ich war von diesem Weg komplett überzeugt, bis ich am 19.06.2016 Jesus in einem unbeschreiblichen Erlebnis kennenlernte. Lesen Sie dazu auch hier die chronologische Beschreibung meiner dramatischen Ablösung aus dem Buddhismus.

Inhalt:

1. Christentum und tib. Buddhismus im direkten Vergleich

2. Mein Fazit

3. Interessante Links zum Christentum


Vergleich: Jesus und Buddha

1. Christentum und tib. Buddhismus im direkten Vergleich

Punkt 1:

Christentum: Ich bin jetzt erlöst durch Gottes Gnade, wenn ich Jesus als Sühner meiner Schuld angenommen habe.
Buddhismus: Erleuchtung ist ein sehr langer Prozess, der über unzählige "Leben" sich hinzieht.
Anmerkung von mir: Ich empfand den Buddhismus als sehr sehr entmutigend, ein langer Kampf.

Punkt 2:

Christentum: Ich bin durch Gottes Gnade schon jetzt erlöst.
Buddhismus: Erleuchtung ist sehr sehr schwer zu erlangen.
Anmerkung von mir: Die Erkenntnis und Erfahrung der christlichen Gnade hat für mich alles im Leben geändert.

Punkt 3:

Christentum: Das Evangelium ist einfach. Die Weisheit, das zu verstehen, kommt vom Heiligen Geist und wird einem geschenkt.
Buddhismus: Höchste buddhistische Weisheit ist sehr schwierig zu verstehen.
Anmerkung von mir: Die buddhistischen Lamas sagten immer: "Studiere weiter. Vielleicht verstehst Du das im nächsten Leben."

Punkt 4:

Christentum: Menschen sind sündhaft.
Buddhismus: Die persönlichen Lamas soll man als lebende Buddhas verehren. Sieht man Fehler in ihnen, hat man nur nicht die richtige geistige Einstellung.

Punkt 5:

Christentum: Nur Jesus und Gott allein ist verehrungswürdig; alles andere ist Götzenanbetung.
Buddhismus: Die Lamas soll man als lebende Buddhas ansehen, damit man den Segen eines Buddhas erfährt.
Anmerkung von mir: Im Christentum sagt man, man soll nur Gott allein verehren, und Gottes Gnade ist Segen und ein Geschenk.

Punkt 6:

Christentum: Jesus trug meine Schuld am Kreuz, obwohl ich auch danach noch immer ein Sünder bleibe.
Buddhismus: Ich muss mein schlechtes Karma verringern durch strengste Meditationspraxis und heilsame Handlungen.
Anmerkung von mir: Ein buddhistischer Kampf gegen Windmühlen, weil man parallel immer wieder neues, negatives Karma ansammelt. Ein Prozess, der nahezu ewig über viele "Leben" anhält und unglaublich anstrengend sei. Auch wusste ich natürlich nie, wie mein aktuelles karmisches Konto aussieht. Das hat mich unterbewusst sehr belastet.

Punkt 7:

Christentum: Durch das Einhalten der Gesetze und guten Werken wird man vor Gott niemals gerecht. Dazu brauche ich Jesus, er hat meine Schuld getragen.
Buddhismus: Durch das Einhalten von strenger Praxis (Studium, Meditation, heilsamer Handlungen) wird man irgendwann (?!) die Erleuchtung erlangen.
Anmerkung von mir: Ich hatte zwar ein buddhistisches Ziel, aber es erschien völlig unerreichbar. Und genauso sagte man es uns auch immer wieder.

Punkt 8:

Christentum: Jesus beruft seine Jünger. Wir haben keinen Anteil daran.
Buddhismus: Erleuchtung erlangt man nur durch einen Lehrer, der einen anweist.
Anmerkung von mir: Im Buddhismus blieb ich immer unmündig. Ich empfand das als Abhängigkeitsverhältnis.

Punkt 9:

Christentum: Ich bin ein Teil der göttlichen Familie. Er ist mein Schöpfer, und ich hab eine persönliche Beziehung mit Jesus und Gott. ER! will das Beste für mich.
Buddhismus: Buddhas sind nur Inspiration für Praktizierende. Man bittet sie aber um Segen für den eigenen Weg.

Punkt 10:

Christentum: Jesus sagt, wir sollen nicht schwören, weil er weiß, dass der Mensch schwach ist. Aber Jesus kann Gelübde rückgängig machen, siehe hier: meine Bekehrung. Der Heilige Geist zeigt mir früher oder später, wenn ich gesündigt habe. Denn Sünde trennt von Gott.
Buddhismus: Lebenslange Gelübde zur täglichen Praxis sind bindend. Verstöße dagegen seien angeblich folgenschwer.
Anmerkung von mir: Als Buddhistin führte das bei mir zu großer Angst und Stress. Verstöße muss man (angeblich) schnell bereinigen, um unkontrollierbare Folgen abzumildern.

Punkt 11:

Christentum: Ich bin ein volles Mitglied der göttlichen Familie. Es gibt keine Lieblinge vor Gott. Jeder gehört zum "Priestertum der Gläubigen".
Buddhismus: Mir wurde unzählige Male gesagt, ich sei ein anfänglicher Praktizierender. Ich könnte 10 Jahre im Retreat gewesen sein. Ich bleibe immer ein Anfänger. Wenn man eigentlich nicht zu erreichendes Glück hat, beginnt man das gegenwärtige "Leben" mit einem "höheren" Bewusstsein.
Anmerkung von mir: Ich lebte immer in dem gefühlten Versagen, in der Mangelhaftigkeit, in der ich gerade (angeblich) stecke.

Punkt 12:

Christentum: Gebet ist mühelos, weil ich Sehnsucht nach Gott, meinem himmlischen Papa, habe und macht daher viel Spaß.
Buddhismus: Meditation ist Arbeit und anstrengend, aber dringend notwendig.
Anmerkung von mir: Ich quälte mich oft zur buddhistischen Meditation, aber auch nach Jahren nach der Praxis, keine Besserung meines emotionalen Zustandes. Im Gegenteil es gab sogar Meditationsmomente, wo ich Dinge erlebte, die mir große Angst machten.

Punkt 13:

Christentum: Tiere sind geliebte Geschöpfe Gottes. Sie haben sich nicht durch Ungehorsam/Sünde von Gott entfernt wie die Menschen. Daher sind sie bereits errettet. Aber sie sehnen sich auch nach der Befreiung von dem Joch der Vergänglichkeit.
Buddhismus: Aus buddhistischer Sicht sind Tiere das Resultat von negativen Handlungen (Karma) in "früheren Leben".

Punkt 14:

Christentum: Jesus schenkte sein Leben für mich. Aus echter Dankbarkeit für dieses unverdiente Geschenk, möchte man anderen etwas Gutes tun, z. B. Menschen ihre Sünden vergeben.
Buddhismus: Meine Selbstlosigkeit/Großzügigkeit war oft mechanisch, um diese Geisteshaltung einzuüben.
Anmerkung von mir: Als Buddhistin gab es bei mir als Motivation oft den Hintergedanken, gutes Karma für mich anzusammeln. Wenn ich etwas Gutes für andere tat, war da als Motivation auch immer eine Art karmische "Berechnung".

Punkt 15:

Christentum: Das Christentum ist sehr emotional. Es basiert nur auf Liebe. Jemand (Jesus) hat sich, als ich ihn noch nicht kannte ich, für mich geopfert, damit ich im Himmel mit ihm und Gott die Ewigkeit verbringen kann.
Buddhismus: Der Buddhismus ist sehr intellektuell, verkopft. Es gibt für fast alles tiefgründige, z.T. okkulte Erklärungen. Gerade das Intellektuelle zieht viele westliche Menschen an.

Punkt 16:

Christentum: Es gibt wahrhaft Dämonen, die den Menschen quälen wollen und sie vom richtigen Weg ablenken wollen.
Buddhismus: Dämonen sind bloß ein Konzept des Geistes. Wer daran glaubt, sieht welche; wer daran nicht glaubt, sieht auch keine.
Anmerkung von mir: Was für eine unfassbare Verharmlosung angesichts meiner Erfahrung, wie die Ablösung aus dem Buddhismus für mich verlief, siehe Punkt 3 meiner Bekehrung zu Jesus hin.

Punkt 17:

Christentum: Das wahre Wesen des Menschen ist böse und verdorben.
Buddhismus: Das wahre Wesen des Menschen ist eigentlich gut und "göttlich".

Punkt 18:

Christentum: Jesus ist die personifizierte Weisheit und die Wahrheit: sie als Gläubige/r zu erfahren, ist pure Freude!
Buddhismus: Die höchste Wahrheit, die anzustreben sei, ist die (unpersönliche) Leerheit, das sich Lösen von allen Konzepten.
Anmerkung von mir: Ich hörte zwar das philosophische buddhistische Konzept, aber Frieden hatte ich dadurch nicht, denn es zu verwirklichen, sei sehr unwahrscheinlich und schwer und angeblich nur unter größten Mühen möglich. Und die Leerheit nährte auch nicht mein Herz, wie es Jesus jetzt tut.

Punkt 18:

Christentum: Mit der Herzensannahme, dass Jesus mein HERR ist, also meine Schuld von mir genommen hat, bin ich mit halben Fuss schon im Himmel, auch wenn ich noch hier auf Erden Weilen muss und hier es auch noch Negatives gibt.
Buddhismus: Durch unser unzähliges, negatives Karma sei unsere wahre Heimat eigentlich die Hölle. Das jetzige Dasein als Mensch sei eine echte Ausnahme.
Anmerkung von mir: Das sagte einer der höchsten Lamas einer Linie. Das war erschütternd. Aber es sollte zusätzlich wohl motivieren, sich noch mehr anzustrengen.

Kreuzigung Jesu bringt für uns das ewige Leben
Gipfelkreuz, Rauchberg 1.671 m ©Bild: S.D.Q.

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2. Mein Fazit

Man könnte fragen, was ist so schlimm daran, den Buddhismus zu praktizieren?

Die Ethik des Buddhismus ist sehr gut, aber die Quelle dahinter - meiner Erfahrung nach - leider nicht. Das ist zum Beispiel, wie wenn der böse Wolf das Rotkäppchen vor dem Wald warnen würde. Seine Aussage ist völlig korrekt (z.B. der dunkle Wald ist gefährlich!), aber der, der die Botschaft sagt, hat leider keine guten Absichten.

Oder klarer formuliert: Ich habe die Macht der Dämonen, die hinter den vordergründigen Buddhas steht, am eigenen Leib erfahren. Es gibt sie: unsichtbare Wesen! Die waren aggressiv, vernichtend, sehr böse. Warum lassen mich die Buddhas nicht einfach gehen, wenn alle Wege doch - angeblich - zu Gott führen?

Das habe ich mich vom Kopf ernsthaft gefragt. Ich hielt mich - damals und eigentlich mein ganzes Leben - für total aufgeklärt, freigeistlich, hielt die Christen, die mir (als ich noch Buddhist war) sagten "nicht alle Wege führen zu Gott, sondern nur Jesus" für dogmatisch, engstirnig und total weltfremd, sogar befremdlich bis völlig gehirngewaschen.

Aber Jesus hat mir von jetzt auf gleich am 19.06.2016 durch den heiligen Geist ins Herz geschrieben, dass es eben doch nicht alles ein und dasselbe ist! Ich habe oft an die Analogie gedacht: 

"Wenn ich mit Religion A liiert bin und mich in Religion B verliebe. Vorausgesetzt alle Religion führen zum gleichen Ziel: Dann wäre es doch von Religion A total logisch, wenn sie mir auf die Schulter klopft und sagt: 'Okay, Du hast dich in Religion B verliebt, kein Problem; wir warten oben alle auf dich und freuen uns, dass du nun das Fahrzeug nach oben wählst, welches zu dir am besten passt".

Aber so war es nicht: Die Praxis hat mir etwas anderes gezeigt. Etwas Bösartiges, etwas Zerstörerisches, etwas was sich - offenbar - vorher als nett getarnt hat, hat dann seine Maske fallen gelassen, als man es verlassen wollte bzw. die Seite wechseln wollte. Es gibt einen unsichtbaren Kampf um unsere Seelen! Ja, ich halte mich immer noch für aufgeklärt, technisch-naturwissenschaftlich orientiert, aber was Gott in mein Herz geschrieben hat, kann ich nicht mehr leugnen. Aber ich weiß, dass man unsichtbaren Mächten unbewusst Willenserklärungen (Bemächtigungen) gibt, ob man will oder nicht. Zum Beispiel, wenn man ihre Mantras benutzt oder Homöopathie, Bachblüten, Tai Chai usw. anwendet. Irgendwann wollen sie dann dafür Tribut. IMMER. In diesem Leben oder spätestens nach dem Tod. Das habe ich so erfahren, nämlich, dass man z.B. Fernöstliches nicht von seinem Ursprung (seiner Lehre des Kosmos und der Wiedergeburt usw.), in die es eingebettet ist, ignorieren kann. Die Kräfte wirken verborgen immer noch im Hintergrund.

In diesem Rahmen möchte ich den Verein Gateway e. V. empfehlen. Das Gründungs-Ehepaar erlebte ähnliche Dinge wie ich. Die Ehefrau ist aus der Esoterik ausgestiegen, der Ehemann - wie ich - aus dem tibetischen Buddhismus und ist heute evangelischer Theologe. Das Buch von ihnen, was ich empfehle, heißt "Spirituelle Kräfte des Neuen Zeitalters" von Martin und Elke Kamphuis.


3. Interessante Links zum Christentum

Neuste, universitäre Bibelforschung www.worthaus.org

Das lebendige Wort Gottes erfahren Hochschul-Bibelkreis

Gideon, der Bibelverlag www.gideons.de

Kostenlose Studienkurse Das Hope Bibelstudien-Institut

Jesus kennenlernen ERF christliches Medienunternehmen

Die größte christlich-zionistische Organisation weltweit International Christian Embassy Jerusalem (ICEJ)

Hilfe für verfolgte Christen weltweit Open Doors Deutschland

Private Website Jesus und sein Geheimnis verstehen lernen


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